Mit Rose durchs Jahr 1946
Zu unserem lübeckweiten Rätsel um die Maus Rose und ihre Erlebnisse im Lübeck der Nachkriegszeit gibt es nun eine Rätseltour in der Lübecker Altstadt. Große und kleine Rätsel- und Mausfans dürfen sich dabei mit uns auf die Spur von Rose begeben und drei Orte suchen und finden, die zu den Geschichten von Rose gehören. Wird das Rätsel gelöst, öffnet sich das Geschichtenbuch und Rose und ihre Freunde werden lebendig.
Die Tour dauert etwas mehr als 60 Minuten, ist barrierefrei und für alle ab der 3. Klasse gut geeignet.
Familien mit max. 2 Erwachsenen zahlen 25 €
alle anderen 10 Euro pro Person
Der Treffpunkt befindet sich am Rosenstock an der Marienkirche (Nische hinter dem Teufel)
Buchbar ab 2 Familien oder 10 Personen
Stellbrinks Spuren – Lübecker Persönlichkeiten im Dritten Reich
An authentischen Orten begegnen wir Menschen, die im Lübeck der 30er und 40er Jahre gelebt und gewirkt haben. Was können uns die geistlichen Märtyrer Karl Friedrich Stellbrink und Johannes Prassek erzählen? Was haben Thomas Mann, Fritz Solmitz und Willy Brandt zu sagen? Wie standen sie zur Politik des Nazi-Regimes? Wer hat Widerstand geleistet und wie? Was haben sie riskiert oder was nicht? Und schließlich stellen wir uns auch selbst die Frage: Wie weit würde ich gehen, wenn es darum geht, aufzustehen und die eigene Meinung zu vertreten, sich gegen Unrecht einzusetzen?
Wer waren diese Menschen? Was können wir über sie erfahren und was nicht? Und was heißt das für uns heute?
Auf ihren Spuren wandeln wir durch Lübeck bekommen nebenbei einen Eindruck davon, wie die Zeit des Nationalsozialismus Lübeck und seine Menschen geprägt hat.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden, ist barrierearm und kann jederzeit dem Tempo und der Sportlichkeit angepasst werden.
Treffpunkt ist der Eingang der Marienkirche (Marktseite)
Die Tour kostet 150 Euro bis 13 Pers., ab 14 Pers. 11 Euro pro Pers.
Alltag im nationalsozialistischen Lübeck – Sind Quellen wirklich soooo langweilig?
1933: Demo auf dem Burgfeld – 15.000 Menschen protestieren gegen die NSDAP. Danach wird es immer finsterer: der Alltag verändert sich, überall greift das Regime ein. Sportvereine werden verboten, auf den Straßen gewinnen die Truppen der Nazis immer mehr die Oberhand. Wer nicht der völkischen Norm entspricht, hat immer mehr zu leiden. Auch vor Kindern und Jugendlichen macht der Umbau zur Diktatur nicht Halt: Das Fest der deutschen Schule soll die Jugend auf Parteilinie bringen und ein paar Schüler der Oberschule zum Dom bauen eine Kogge für den Führer. Die Tour beginnt beim Kiosk auf dem Gustav-Radbruch-Platz und führt durch das Burgtor in die Innenstadt und gleichzeitig immer weiter hinein in die Zeit des Dritten Reiches. Zeitzeugen, Berichte und Zeitungsartikel sprechen für sich und lassen uns eintauchen in die Atmosphäre des Lübecks der Dreißiger Jahre. Und wer bis jetzt immer gesagt hat: „Geschichtsquellen sind langweilig!“ der wird seine Meinung nach dieser Tour garantiert geändert haben! (Wenn nicht, gibt es zwar kein Geld zurück, aber 50% Rabatt auf unseren nächsten Versuch, euch das Gegenteil zu beweisen! ;-P )
Treffpunkt ist der Gustav-Radbruch-Platz und wir enden an der Oberschule zum Dom
Die Tour dauert etwa 90-120 Minuten
und kostet 150 Euro bis 13 Pers., ab 14 Pers. 11 Euro pro Pers.